Home | Kontakt | Suche
Betontechnische Daten
Quick-Info
Expositionsklassen:

X0

XC

XD

XS

XF

XA

XM

 www.heidelbergcement.de

Betontechnische Daten > Beton nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 > Klasseneinteilung

Klasseneinteilung
 
DIN EN 206-1/DIN 1045-2 unterteilt den Beton in unterschiedliche Klassen:

Expositionsklassen und Feuchtigkeitsklassen

Konsistenzklassen

Druckfestigkeitsklassen

Rohdichteklassen bei Leichtbeton

Klassen nach dem Größtkorn der Gesteinskörnung



Expositionsklassen und Feuchtigkeitsklassen

Zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen sind in DIN EN 206-1/DIN 1045-2 die Einwirkungen der Umgebungsbedingungen in Expositionsklassen für Bewehrungs- und Betonkorrosion sowie Feuchtigkeitsklassen für Betonkorrosion eingeteilt:



kein Korrosions- oder Angriffsrisiko: X0

Bewehrungskorrosion: XC, XD, XS

Betonkorrosion: XF, XA, XM, W

Beton kann mehr als einer der in den folgenden Tabellen genannten Umgebungsbedingungen ausgesetzt sein. Diese sind als Kombination von Expositionsklassen und Feuchtigkeitsklasse anzugeben. Maßgebend für den Betonentwurf ist die jeweils schärfste Einzelanforderung.



Kein Korrosions- oder Angriffsrisiko

Bauteilen ohne Bewehrung oder eingebettetes Metall in nicht betonangreifender Umgebung wird die Expositionsklasse X0 zugeordnet.



Klassen-bezeichnungBeschreibung der UmgebungBeispiele für die Zuordnung

von Expositionsklassen
X0 für Beton ohne Bewehrung oder eingebettetes Metall: alle Umgebungs-bedingungen, ausgenommen Frostangriff, Verschleiß oder chemischer AngriffFundamente ohne Bewehrung

   und ohne Frost

Innenbauteile ohne Bewehrung








Bewehrungskorrosion durch Karbonatisierung

Wenn Beton, der Bewehrung oder anderes eingebettetes Metall enthält, Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, wird dieser einer Expositionsklasse der nachfolgenden Tabelle zugeordnet.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XC1 trocken oder ständig nass Bauteile in Innenräumen mit üblicher Luft-

   feuchte (einschließlich Küche, Bad und

   Waschküche in Wohngebäuden)

Beton, der ständig in Wasser getaucht ist
XC2 nass, selten trocken Teile von Wasserbehältern

Gründungsbauteile
XC3 mäßige Feuchte Bauteile, zu denen die Außenluft häufig oder

   ständig Zugang hat, z. B. offene Hallen,

   Innenräume mit hoher Luftfeuchtigkeit z. B. in

   gewerblichen Küchen, Bädern, Wäschereien, in

   Feuchträumen von Hallenbädern und in Vieh-

   ställen
XC4 wechselnd nass und trocken Außenbauteile mit direkter Beregnung








Anmerkung: Die Feuchtigkeitsbedingung bezieht sich auf den Zustand innerhalb der Betondeckung der Bewehrung oder anderen eingebetteten Metalls. Wenn keine Sperrschicht zwischen dem Beton und seiner Umgebung ist, kann angenommen werden, dass die Bedingungen in der Betondeckung den Umgebungsbedingungen entsprechen. In diesem Fall darf die Klasseneinteilung nach der Umgebungsbedingung als gleichwertig angenommen werden.



Bewehrungskorrosion durch Chloride (außer Meerwasser)

Wenn Beton, der Bewehrung oder anderes eingebettetes Metall enthält, chloridhaltigem Wasser, einschließlich Taumittel, ausgenommen Meerwasser, ausgesetzt ist, muss die Expositionsklasse nach folgender Tabelle zugeordnet werden.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XD1 mäßige Feuchte Bauteile im Sprühnebelbereich von Verkehrs-

   flächen

Einzelgaragen
XD2 nass, selten trocken Solebäder

Bauteile, die chloridhaltigen Industrieabwässern

   ausgesetzt sind
XD3 wechselnd nass und trocken Teile von Brücken mit häufiger Spritzwasser-

   beanspruchung

Fahrbahndecken

direkt befahrene Parkdecks1)




1) Ausführung nur mit zusätzlichen Maßnahmen.







Bewehrungskorrosion durch Chloride aus Meerwasser

Wenn Beton, der Bewehrung oder anderes eingebettetes Metall enthält, Chloriden aus Meerwasser oder salzhaltiger Seeluft ausgesetzt ist, muss die Expositionsklasse nach folgender Tabelle zugeordnet werden.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XS1 salzhaltige Luft, aber kein unmittelbarer Kontakt mit Meerwasser Außenbauteile in Küstennähe
XS2 unter Wasser Bauteile in Hafenanlagen, die ständig unter Wasser liegen
XS3 Tidebereiche, Spritzwasser- und Sprühnebelbereiche Kaimauern in Hafenanlagen








Betonkorrosion durch Frostangriff mit und ohne Taumittel

Wenn durchfeuchteter Beton erheblichem Angriff durch Frost-Tau-Wechsel ausgesetzt ist, muss die Expositionsklasse nach folgender Tabelle zugeordnet werden.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XF1 mäßige Wassersättigung, ohne Taumittel Außenbauteile
XF2 mäßige Wassersättigung, mit Taumittel Bauteile im Sprühnebel- oder Spritzwasser-

   bereich von taumittelbehandelten Verkehrs-

   flächen, soweit nicht XF4

Betonbauteile im Sprühnebelbereich von Meer-

   wasser
XF3 hohe Wassersättigung, ohne Taumittel offene Wasserbehälter

Bauteile in der Wasserwechselzone von

   Süßwasser
XF4 hohe Wassersättigung, mit Taumittel Verkehrsflächen, die mit Taumitteln behandelt

   werden

überwiegend horizontale Bauteile im Spritz-

   wasserbereich von taumittelbehandelten

   Verkehrsflächen

Räumerlaufbahnen von Kläranlagen

Meerwasserbauteile in der Wasserwechselzone








Betonkorrosion durch chemischen Angriff

Wenn Beton chemischem Angriff durch natürliche Böden, Grundwasser, Meerwasser und Abwasser ausgesetzt ist, muss die Expositionsklasse nach folgender Tabelle zugeordnet werden.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XA1 chemisch schwach angreifende Umgebung nach der folgenden Tabelle Behälter von Kläranlagen

Güllebehälter
XA2

chemisch mäßig angreifende Umgebung nach der folgenden Tabelle und Meeresbauwerke

Betonbauteile, die mit Meerwasser in

   Berührung kommen

Bauteile in betonangreifenden Böden
XA3 chemisch stark angreifende Umgebung nach der folgenden Tabelle Industrieabwasseranlagen mit chemisch

   angreifenden Abwässern

Futtertische der Landwirtschaft

Kühltürme mit Rauchgasableitung








Anmerkung: Bei XA3 und unter Umgebungsbedingungen außerhalb der Grenzwerte der folgenden Tabelle, bei Anwesenheit anderer angreifender Chemikalien, chemisch verunreinigtem Boden oder Wasser, bei hoher Fließgeschwindigkeit von Wasser und Einwirkung von Chemikalien nach der folgenden Tabelle sind Anforderungen an den Beton oder Schutzmaßnahmen in DIN EN 206-1/DIN 1045-2 vorgegeben.



Grenzwerte bei chemischem Angriff durch natürliche Böden und Grundwasser

Chemisches

Merkmal
Referenzprüf-verfahren XA1 XA2 XA3
Grundwasser1)
SO42- [mg/l]6)DIN EN 196-2≥ 200 und

≤ 600
> 600 und

≤ 3000
> 3000 und

≤ 6000
pH-Wert [-]ISO 4316≤ 6,5 und

≥ 5,5
< 5,5 und

≥ 4,5
< 4,5 und

≥ 4,0
CO2 [mg/l] angreifendDIN 4030-2≥ 15 und

≤ 40
> 40 und

≤ 100
> 100

bis zur Sättigung
NH4+ [mg/l]2)ISO 7150-1 oder

ISO 7150-2
≥ 15 und

≤ 30
> 30 und

≤ 60
> 60 und

≤ 100
Mg2+ [mg/l] ISO 7980 ≥ 300 und

≤ 1000
> 1000 und

≤ 3000
> 3000

bis zur Sättigung
Boden1)
SO42- [mg/kg]3)

insgesamt
DIN EN 196-24) ≥ 2000 und

≤ 30005)
> 30005) und

≤ 12000
> 12000 und

≤ 24000
SäuregradDIN 4030-2> 200

Bauman-Gully
in der Praxis nicht anzutreffen




1) Die Klasseneinteilung chemisch angreifender Umgebungen gilt für natürliche Böden und Grundwasser mit einer Wasser- bzw. Boden-Temperatur zwischen 5 °C und 25 °C und einer Fließgeschwindigkeit des Wassers, die klein genug ist, um näherungsweise hydrostatische Bedingungen anzunehmen.
2) Gülle kann, unabhängig vom NH4+-Gehalt, in die Expositionsklasse XA1 eingeordnet werden.
3) Tonböden mit einer Durchlässigkeit von weniger als 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden.
4) Das Prüfverfahren beschreibt die Auslaugung von SO42- durch Salzsäure; Wasserauslaugung darf statt dessen angewandt werden, wenn am Ort der Verwendung des Betons Erfahrung hierfür vorhanden ist.
5) Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton – zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durchfeuchten oder kapillares Saugen – besteht, ist der Grenzwert von 3000 mg/kg auf 2000 mg/kg zu vermindern.
6) Falls der Sulfatgehalt des Grundwassers > 600 mg/l beträgt, ist dies im Rahmen der Festlegung des Betons anzugeben.








Anmerkung: Es gilt die höchste Angriffsklasse, die aus den einzelnen chemischen Merkmalen ermittelt wurde. Wenn zwei oder mehrere angreifende Merkmale zu derselben Klasse führen, muss die Umgebung der nächsthöheren Klasse zugeordnet werden, sofern nicht in einer speziellen Studie für diesen Fall nachgewiesen wird, dass dies nicht erforderlich ist. Auf eine spezielle Studie kann verzichtet werden, wenn keiner der Werte im oberen Viertel (bei pH im unteren Viertel) liegt. Hinsichtlich Vorkommen und Wirkungsweise von chemisch angreifenden Böden und Grundwasser siehe DIN 4030-1.



Betonkorrosion durch Verschleißbeanspruchung

Wenn Beton einer erheblichen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt ist, muss die Expositionsklasse nach folgender Tabelle zugeordnet werden.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Expositionsklassen
XM1 mäßige Verschleiß-

beanspruchung
tragende oder aussteifende Industrieböden mit

   Beanspruchung durch luftbereifte Fahrzeuge
XM2 starke Verschleiß-

beanspruchung
tragende oder aussteifende Industrieböden mit

   Beanspruchung durch luft- oder vollgummibereifte

   Gabelstapler
XM3 sehr starke

Verschleiß-

beanspruchung
tragende oder aussteifende Industrieböden mit

   Beanspruchung durch elastomer- oder stahlrollen-

   bereifte Gabelstapler

Oberflächen, die häufig mit Kettenfahrzeugen

   befahren werden

Wasserbauwerke in geschiebebelasteten Gewässern,

   z. B. Tosbecken








Betonkorrosion infolge Alkali-Kieselsäure-Reaktion

Anhand der zu erwartenden Umgebungsbedingungen ist der Beton einer der vier nachfolgenden Feuchtigkeitsklassen zuzuordnen.



Klassen-bezeichnung Beschreibung der Umgebung Beispiele für die Zuordnung von

Feuchtigkeitsklassen
WO Beton, der nach dem Austrocknen

während der Nutzung weitgehend

trocken bleibt



(trocken)
Innenbauteile des Hochbaus

Bauteile, auf die Außenluft – nicht jedoch

   Niederschläge, Oberflächenwasser,

   Bodenfeuchte – einwirken können

Bauteile, die nicht ständig einer relativen

   Luftfeuchte von mehr als 80 % ausge-

   setzt sind
WF Beton, der während der Nutzung

häufig oder längere Zeit feucht ist



(feucht)
Ungeschützte Außenbauteile mit Ein-

   wirkung von Niederschlägen, Ober-

   flächenwasser und Bodenfeuchte

Innenbauteile des Hochbaus für Feucht-

   räume mit einer überwiegend höheren

   relativen Luftfeuchte als 80 %, (z.B.

   Hallenbäder, Wäschereien, andere

   gewerbliche Feuchträume)

Bauteile mit häufiger Taupunktunter-

   schreitung (z.B. Schornsteine,

   Wärmeübertragerstationen, Filter-

   kammern und Viehställe)

Massige Bauteile gemäß DAfStb-Richtlinie

   mit kleinsten Abmessungen > 0,80 m

   (unabhängig vom Feuchtezutritt)
WA Beton, der während der Nutzung häufig oder längere Zeit feucht ist und zusätzlich häufiger oder langzeitiger Alkalizufuhr von außen ausgesetzt ist



(feucht + Alkalizufuhr von außen)
Bauteile mit Meerwassereinwirkung

Bauteile unter Tausalzeinwirkung ohne

   zusätzliche hohe dynamische Bean-

   spruchung (z.B. Spritzwasserbereiche,

   Fahr- und Stellflächen in Parkhäusern)

Bauteile von Industriebauten und land-

   wirtschaftlichen Bauwerken (z.B. Gülle-

   behälter) mit Alkalisalzeinwirkung
WS Beton der Klasse WA mit zusätzlicher hoher dynamischer Beanspruchung



(feucht + Alkalizufuhr von außen +

starke dynamische Beanspruchung)
Bauteile unter Tausalzeinwirkung mit

   zusätzlicher hoher dynamischer

   Beanspruchung (z.B. Betonfahrbahnen)








Konsistenzklassen

Die Beschreibung der Konsistenz von Frischbeton erfolgt über die Konsistenzklassen der folgenden Tabellen.

Die bevorzugten Prüfverfahren in Deutschland sind die Prüfung des Ausbreitmaßes und für steifere Betone die Prüfung des Verdichtungsmaßes.

Setzmaß-Klassen

Klasse Setzmaß [mm]
 S1 10 bis 40
 S2 50 bis 90
 S3 100 bis 150
 S4 160 bis 210
 S51) ≥ 220




1) Empfohlener Anwendungsbereich nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2: ≥ 10 mm und ≤ 210 mm







Setzzeit-Klassen (Vébé)

KlasseSetzzeit [s]
 V01)≥ 31
 V130 bis 21
 V220 bis 11
 V310 bis 6
 V41) 5 bis 3




1) Empfohlener Anwendungsbereich nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2: ≤ 30 s und > 5 s







Verdichtungsmaßklassen

Klasse Verdichtungsmaß [-] Konsistenzbereich
 C01)≥ 1,46sehr steif
 C11,45 bis 1,26steif
 C21,25 bis 1,11plastisch
 C31) 1,10 bis 1,04weich
 C42) < 1,04 -




1) Empfohlener Anwendungsbereich nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2: ≥ 1,04 und < 1,46

2) Gilt nur für Leichtbeton.







Ausbreitmaßklassen

KlasseAusbreitmaß [mm]Konsistenzbereich
 F11)≤ 340steif
 F2350 bis 410plastisch
 F3420 bis 480weich
 F4490 bis 550sehr weich
 F5560 bis 620fließfähig
 F61) 2)≥ 630sehr fließfähig




1) Empfohlener Anwendungsbereich nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2: > 340 mm und ≤ 620 mm

2) Bei Ausbreitmaßen über 700 mm ist die DAfStb-Richtlinie „Selbstverdichtender Beton“ zu beachten.







Druckfestigkeitsklassen

Beton kann nach seiner Druckfestigkeit in Klassen eingeteilt werden. Es gelten die nachfolgenden Tabellen für Normal- und Schwerbeton sowie für Leichtbeton.

Für die Klassifizierung wird die charakteristische Festigkeit von Zylindern mit 150 mm Durchmesser und 300 mm Länge (fck,cyl) oder von Würfeln mit 150 mm Kantenlänge (fck,cube) im Prüfalter von 28 Tagen verwendet.

Druckfestigkeitsklassen für Normal- und Schwerbeton

Druckfestigkeitsklassefck,cyl1) [N/mm2]fck,cube2) [N/mm2]
 C8/10810
 C12/151215
 C16/201620
 C20/252025
 C25/302530
 C30/373037
 C35/453545
 C40/504050
 C45/554555
 C50/605060
 C55/673)5567
 C60/756075
 C70/857085
 C80/958095
 C90/1054)90105
 C100/1154)100115




1) fck,cyl = charakteristische Mindestdruckfestigkeit von Zylindern (Durchmesser 150 mm, Länge 300 mm, Alter 28 Tage, Wasserlagerung)
2) fck,cube = charakteristische Mindestdruckfestigkeit von Würfeln (Kantenlänge 150 mm, Alter 28 Tage, Wasserlagerung)
3) ab Druckfestigkeitsklasse C55/67: Hochfester Beton
4) Druckfestigkeitsklassen C90/105 und C100/115: allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder Zustimmung im Einzelfall erforderlich








Druckfestigkeitsklassen für Leichtbeton

Druckfestigkeitsklassefck,cyl1) [N/mm2]fck,cube2) 3) [N/mm2]
 LC8/989
 LC12/131213
 LC16/181618
 LC20/222022
 LC25/282528
 LC30/333033
 LC35/383538
 LC40/444044
 LC45/504550
 LC50/555055
 LC55/604)5560
 LC60/666066
 LC70/775)7077
 LC80/885)8088




1) fck,cyl = charakteristische Mindestdruckfestigkeit von Zylindern (Durchmesser 150 mm, Länge 300 mm, Alter 28 Tage, Wasserlagerung)
2) fck,cube = charakteristische Mindestdruckfestigkeit von Würfeln (Kantenlänge 150 mm, Alter 28 Tage, Wasserlagerung)
3) Es dürfen andere Werte verwendet werden, wenn das Verhältnis zwischen diesen und der Referenzfestigkeit von Zylindern mit genügender Genauigkeit nachgewiesen ist.
4) ab Druckfestigkeitsklasse LC55/60: Hochfester Leichtbeton
5) Druckfestigkeitsklassen LC70/77 und LC80/88: allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder Zustimmung im Einzelfall erforderlich.








Klassen nach Größtkorn der Gesteinskörnung

Für die Beschreibung von Beton nach dem Größtkorn der Gesteinskörnung wird der Nennwert des Größtkorns der gröbsten Gesteinskörnung im Beton (Dmax) angegeben.



Rohdichteklassen

Wird Leichtbeton nach seiner Rohdichte in Klassen eingeteilt, gilt nachfolgende Tabelle.

Klasseneinteilung von Leichtbeton nach der Rohdichte

Rohdichte-klasseD1,0D1,2D1,4D1,6D1,8D2,0
Rohdichte-bereich [kg/m3]≥ 800 und
≤ 1000
> 1000 und ≤ 1200> 1200 und ≤ 1400> 1400 und ≤ 1600> 1600 und ≤ 1800> 1800 und ≤ 2000













Impressum | Haftungsausschluss | Copyright | Datenschutzhinweis