
| Als Sichtbeton werden Betonflächen bezeichnet, deren Oberflächen sichtbar bleiben und an die hinsichtlich des Aussehens Anforderungen gestellt werden. Hilfestellung bei Planung, Ausschreibung, Betontechnologie, Bauausführung und Abnahme eines Sichtbetonbauteils gibt das Merkblatt "Sichtbeton" des DBV und BDZ. Zusammensetzung Die Betonzusammensetzung muss eine gute Verarbeitbarkeit (kein Entmischen oder Bluten beim Einbau und Verdichten) gewährleisten. Zur Erzielung guter Sichtbetonflächen haben sich die folgenden Regeln bewährt:
Herstellung von Sichtbetonflächen Bei der Herstellung von Sichtbetonflächen kann die Oberfläche durch eine oder durch Kombination einer der folgenden Möglichkeiten gestaltet werden:
Um Betoniergrenzen zu vermeiden, sollte der Beton möglichst monolithisch eingebaut und verdichtet werden. Empfohlener Maßnahmenkatalog für gleichmäßige Sichtbetonflächen Optische Anforderungen und Beurteilungskriterien Bei der Beurteilung, Abnahme und Gewährleistung von Sichtbeton ist die Leistungsbeschreibung (Leistungsverzeichnis) maßgebend. Differenzen zwischen Auftraggeber und -nehmer bei der Beurteilung von Sichtbeton lassen sich vermeiden, wenn die Beurteilung anhand von ausreichend großen Erprobungs- und Referenzflächen durchgeführt wird. Bei der Beurteilung ist der Gesamteindruck der Ansichtsflächen aus angemessenem Betrachtungsabstand und unter üblichen Lichtverhältnissen maßgebend. Bei den optischen Forderungen ist zu berücksichtigen, dass 100-prozentig gleichmäßige Farbtönung, Porenstruktur und porenfreie Ansichtsflächen herstellungstechnisch nicht erreichbar sind. Übersicht herstellungstechnischer Grenzen
Für die Beurteilung von Sichtbeton nennt das Merkblatt "Sichtbeton" mit folgenden Klassen verknüpfte Kriterien:
Aus diesen Einzelkriterien ergeben sich die Sichtbetonklassen des Merkblattes. Anwendung
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