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Betontechnische Daten

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Betontechnische Daten > Zement > Zementeigenschaften

Zementeigenschaften
 
Druckfestigkeit


Anforderungen an die Druckfestigkeit


 Festigkeits-
 klasse
Druckfestigkeit [MPa] oder [N/mm2]
 Anfangsfestigkeit Normfestigkeit
2 Tage7 Tage 28 Tage
 22,51) - - ≥ 22,5 ≤ 42,5
 32,5 L2) - ≥ 12,0 ≥ 32,5 ≤ 52,5
 32,5 N-≥ 16,0
 32,5 R≥ 10,0-
 42,5 L2) - ≥ 16,0 ≥ 42,5 ≤ 62,5
 42,5 N≥ 10,0-
 42,5 R≥ 20,0-
 52,5 L2) ≥ 10,0 - ≥ 52,5 -
 52,5 N≥ 20,0-
 52,5 R≥ 30,0-
 
1) Gilt nur für Sonderzemente VLH nach DIN EN 14216.
2) Gilt nur für Hochofenzemente mit niedriger Anfangsfestigkeit nach DIN EN 197-4.
Ausdruck der Tabelle

Erstarren

Das Erstarren des Zements ist eine Vorstufe der Erhärtung. Damit eine ausreichende Zeit für die Verarbeitung zur Verfügung steht, darf der Beginn des Erstarrens für alle Zemente nach DIN EN 197, DIN EN 14216 und DIN 1164 frühestens nach den in der folgenden Tabelle genannten Zeiten erfolgen. Zemente, deren Erstarrungsbeginn früher eintritt, entsprechen nicht diesen Normen.


Anforderungen an das Erstarren


 FestigkeitsklasseErstarrungsbeginn
 Normalzement (N, R) und Hochofenzement mit niedriger Anfangsfestigkeit (L)
 32,5 L bis 32,5 R ≥ 75 min
 42,5 L bis 42,5 R ≥ 60 min
 52,5 L bis 52,5 R ≥ 45 min
 Zement mit frühem Erstarren (FE-Zement)
 32,5 N und 32,5 R ≥ 15 min und < 75 min
 42,5 N und 42,5 R ≥ 15 min und < 60 min
 52,5 N und 52,5 R ≥ 15 min und < 45 min
 Schnellerstarrender Zement (SE-Zement)
 32,5 N bis 52,5 R ≤ 45 min1)
 Sonderzement mit sehr niedriger Hydratationswärme (VLH)
 22,5 ≥ 75 min
 
1) Prüfung mit dem Eindrückversuch nach DIN 1164-11, Anhang A.
Ausdruck der Tabelle

Raumbeständigkeit

Zemente müssen raumbeständig sein. Sie gelten als raumbeständig, wenn sie ein Dehnungsmaß von 10 mm, bestimmt im Le-Chatelier-Ring (DIN EN 196-3), nicht überschreiten. Für SE-Zemente nach DIN 1164-11 wird die Raumbeständigkeit mit dem Kochversuch nach DIN 1164-11 bestimmt.


Hydratationswärme

Bei der Hydratation von Zement ist, abhängig von der Zementart, mit der in der folgenden Tabelle genannten Hydratationswärme zu rechnen.


Typische Hydratationswärmen bei vollständiger Hydratation


Zement1)Hydratationswärme
 Portlandzement375 bis 525 J/g
 Portlandhüttenzement und Hochofenzement 355 bis 440 J/g
 Portlandpuzzolanzement315 bis 420 J/g
 Portlandschieferzement360 bis 480 J/g
 Tonerdezement545 bis 585 J/g


1) Beispiele in Anlehnung an Zementtaschenbuch, Ausgabe 2002.
Ausdruck der Tabelle
 
Weitere Informationen zum Thema Hydratationswärme:
Massige Bauteile aus Beton, Normalzement nach DIN EN 197-1, Sonderzement mit sehr niedriger Hydratationswärme (VLH) nach DIN EN 14216


Farbe


Die Farbe eines Zementes hängt von den verwendeten Rohstoffen, dem Herstellungsverfahren und der Mahlfeinheit ab. Feingemahlene Zemente sind in der Regel heller als gröber gemahlene Zemente. Die Zementfarbe lässt keine Rückschlüsse auf die zu erwartenden Eigenschaften zu.


Dichte und Schüttdichte


Dichte und Schüttdichte (Abweichungen von diesen Durchschnittswerten sind möglich)


ZementartDichte
[kg/dm3]
Schüttdichte [kg/dm3]
lose eingelaufen eingerüttelt
 Portlandzement 3,10 0,9 - 1,21,6 - 1,9
 Portlandkalksteinzement 3,05
 Portlandhüttenzement3,05
 Hochofenzement 3,00
 Portlandpuzzolanzement 2,90

Ausdruck der Tabelle


Mahlfeinheit


Je feiner Zement gemahlen ist, desto höher sind die Frühfestigkeit und die Normfestigkeit nach 28 Tagen.

Die Mahlfeinheit kann nach dem Blaine-Verfahren bestimmt werden (DIN EN 196-6) und wird als spezifische Oberfläche in cm2/g angegeben. Dieser Blaine-Wert ist kein Maß für die Korngrößenverteilung. Eine Beurteilung der Gebrauchseigenschaften des Zementes über den Blaine-Wert ist daher nur in begrenztem Umfang möglich.












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